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Bekanntmachung

Hinweise zum Straßenbau Schellenberg

Bekanntmachung

Bundestagswahl am 24. September 2017 - Wahlergebnis in der Gemeinde Leubsdorf

Wichtige Information

Straßenbau OD Schellenberg/Kreuzung Dorfstraße bis Hohenfichtener Straße

Fläche und Einwohner der Gemeinde Leubsdorf

Stand: 15. Januar 2015

  Einwohner Fläche
OT Leubsdorf 1523 1.990 ha
OT Marbach 636 568 ha
OT Schellenberg 631 616 ha
OT Hohenfichte 669 298 ha

 

 

 

 

 

 

 

Das Gemeindewappen

 

Wappen

Historische Entwicklung:

Die vier Gemeinden Leubsdorf, Hohenfichte, Marbach und Schellenberg liegen geographisch beidseitig am Flöhafluss und bilden eine geschlossene Gesamtfläche. Alle vier Orte hatten für die damalige Schellenburg, die gleichen Lasten zu tragen. Die einstige Ortsgrenze von Schellenberg reichte bis an das heutige Schloss Augustusburg und war das zum Schloss gehörige Dorf Schellenberg. Dieses Dorf diente als Stellplatz für Jagden und Diensten mit ausgeübter Gerichtsbarkeit.

Schellenberg war auch Zentrum des kirchlichen Lebens, wozu Marbach heute noch gehört. Leubsdorf hatte mit Schellenberg bis 1889 ein Filialverhältnis und Hohenfichte wird auch heute wieder von Schellenberg betreut. Hohenfichte und Metzdorf waren für die königlichen Durchfahrten aus Dresden-Oederan kommend zuständig. Deshalb auch die Holzbrücke. Für Fischerei und Lustfischhaus mussten ebenfalls Dienste geleistet werden.

Die Einkünfte damals beschränkten sich ausschließlich aus der Landwirtschaft und den Lohnfuhren mancher Bauern, was auf eine große Pferdezucht schließen lässt. Im ehemaligen Ortssiegel von Marbach wird dies bestätigt, ebenso der Ortsname. Wo der Ortsname Schellenberg hergeleitet ist sind die Vermutungen, dass auf dem Schellenberg vor dem ersten Schloss eine Kapelle gestanden haben soll, welche durch Läuten (Schellen) die Bauern vom Felde zur Andacht gerufen hat. Oder nach den Namen der Erstbesitzer des Schlosses auf dem Schellenberg, welche auch Besitz auf Schloss Rauenstein und Lauterstein hatten. Es waren die Herren von Schellenberg, welche in Ungnade gefallen und 1382 durch Vertrag die Herrschaft an die Landgrafen von Thüringen und Herzöge zu Sachsen ging. Somit regierten von da ab die Wettiner unsere Gegend.

1528 bekam damals mit dem Ortsnamen Leupelsdorf das Rittergut durch Herzog Georg von Sachsen eigene Gerichtsbarkeit, Schank- und Braurecht, gehörte aber zur Pflege Schellenberg. Durch das Anwachsen des Dorfes und Zunahme der Einwohner genügte die Einnahme aus der Landwirtschaft nicht mehr und es entstand zunehmend eine mittelständige Holzverarbeitung im 19. und 20. Jahrhundert. Im Dorf Schellenberg und besonders in Hohenfichte wurde 1833 durch Max Hauschild und Pansa die Spinnerei als neuer Erwerbszweig geschaffen.

Der Flöhafluss ist wie eine Lebensader anzusehen an dem Mühlen standen und heute noch elektrischer Strom erzeugt wird. Deshalb ist er im vereinigten Wappen als blauer gewellter Querbarken aufgenommen.

Schellenberg als früheres Zentrum kirchlichen Lebens im Feld 1 in Gold mit goldenen Klöppel eine schwarze Glocke. Leubsdorf als bevölkerungsstärkster Ort im Feld 2 in rot mit naturfarbenen Salzkästchen (Holzindustrie). Feld 3 in rot eine silbere Fichte am Hang, sie steht für den Namen Hohenfichte. Marbach bürgt für Pferdezucht und befindet sich im Feld 4 in gold mit dem aufgebäumten schwarzen Ross farbgleich mit Schellenberg, da beide Orte viele Gemeinsamkeiten verbindet.